Wie lange können Sie es sich noch leisten auf
55 % der Informationen bei Ihren Gesprächsverhandlungen zu verzichten?
Saßen Sie jemals einem andern Menschen gegenüber und wussten, dass Ihr Körper Signale sendet, wussten aber nicht, wie Sie Ihre Signale einsetzen sollten? Oder gab es Situationen, in denen Sie wissen wollten wie Ihr Auftreten auf andere wirkt?
Vielen Menschen ist die Wirkung Ihres Auftretens und Ihrer Körpersprache nicht bewusst, obwohl die Körpersprache unser elementarstes Kommunikationsmittel ist – und doch schöpfen wir bei weitem nicht alle ihre Möglichkeiten aus.
Wir haben einen ganzen Signalkodex von Ausdrucksbewegungen und Merkmalen. Viele dieser Signale sind angeboren, andere haben wir durch unseren individuellen Kulturkreis erlernt. Durch die "digitale Kommunikation", das heißt durch die Sprache des Wortes, ist unsere Empfangssensibilität für Körpersprache sehr stark verkümmert.
Der geheimnisvolle "Sende- und Empfangsapparat", der die unbewusste Übertragung von Gefühlen und Affekten vermittelt, ist uralt, viel älter als die Menschheit und hat sich bei uns zweifellos in dem Maße zurückgebildet, in dem sich unsere Wortsprache (Digitale Sprache) entwickelte.
Die Menschen bedurften nicht mehr winzigster Intentionsbewegungen, ihre jeweilige Stimmung mitzuteilen – wir können es ja mit Worten sagen. Als Gegenbeispiel sind Hunde aber darauf angewiesen, "mit den Augen zu hören", was der andere im nächsten Augenblick tun wird. Deshalb ist bei vielen Tieren der Sende- wie der Empfangsapparat der Stimmungsübertragung viel besser entwickelt und spezialisierter als bei uns Menschen. Vor allem der Empfangsapparat reagiert bei Tieren auf viel niedrigere "Sendeenergien" als der unsere. Unglaublich welche minimalen, dem Menschen völlig unbemerkbare Zeichen Tiere noch aufnehmen und richtig verwerten. In den analogen Sprachfähigkeiten übertreffen uns die meisten Tiere weitaus.




